Technik-Offensive für den Touareg: So modern wird das neue Flaggschiff der Wolfsburger SUV-Flotte

VW ist voll im SUV und wie berauscht von der Aussicht auf neue Geländewagen: Allein drei Versionen des neuen Tiguan haben die Niedersachsen in der Pipeline und zwei kleine Modelle darunter soll es in den nächsten Jahren auch noch geben. Doch bei aller Liebe zur neu entdeckten Bodenständigkeit hat auch „The New Volkswagen“ die vornehme Bestandskundschaft nicht vergessen und arbeitet deshalb im Hintergrund bereits mit Hochdruck an der nächsten Generation des Touareg. Um das zu beweisen, rollen die Wolfsburger jetzt das bereits ziemlich realistische “Beijing Concept“ auf die Messe in Peking und starten damit zugleich eine Technologieoffensive auf der Buckelpiste.

Denn der nächste Touareg wird nicht nur schärfer und schnittiger gezeichnet und genau wie sein Plattformbruder Audi Q7 ein paar Zentner leichter. Sondern vor allem innen will er mit viel Hightech für die Generation Smartphone punkten. Zum komplett animierten Cockpit gibt es deshalb auch noch ein neues Infotainmentsystem, das mit dem Virtual Display verschmelzen und so völlig neue Maßstäbe bei Integration, Interaktion und Bedienung ermöglichen soll, schüren die Entwickler die Neugier. Außerdem versprechen sie ein loungeartiges Interieur, in dem sich der Mensch wieder etwas mehr im Mittelpunkt fühlen darf.

Auch die Antriebstechnik ist neu und trotzdem wenig überraschend: Auf der Messe jedenfalls steht der Touareg von morgen mit einem Plug-In-Paket aus Benziner und E-Maschine, das auf 380 PS und 700 Nm kommt. Auf der einen Seite reicht das für einen Sprintwert von 6,0 Sekunden und ein Spitzentempo von 224 km/h. Und auf der anderen Seite kann der anderen Seite kann die noch immer zwei Tonnen schwere Wuchtbrumme damit bis zu 50 Kilometer elektrisch fahren und kommt so auf einen Normverbrauch von nur noch 3,0 Litern.

Zwar dauert es noch zwei Jahre, bis der neue Touareg tatsächlich an den Start geht. Doch erstens wird es mit den Niedersachsen bis dahin ja nicht langweilig auf der Buckelpiste und zweitens ist die Botschaft unmissverständlich: VW kommt spät, aber dafür gewaltig.



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