Ford Start Concept: So cool kann ein Ford-Kleinwagen aussehen

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Knackig, knudellig und ungeheuer cool: So scharf könnte der nächste Ford Ka aussehen.

Audi hat den A1, BMW den Mini, Mercedes den Smart – und auch bei Ford gibt es vielleicht bald einen kultigen Kleinwagen für die Großstadt. Denn mit Blick auf die zunehmende Urbanisierung haben die Amerikaner zur Motorshow in Peking jetzt das verführerische Konzeptauto Start ins Rampenlicht gerückt. Der ausgesprochen einfach und deshalb ganz besonders reizvoll gezeichnete Zweitürer mit dem stechenden LED-Scheinwerfer-Blick und der strömungsgünstigen Coupé-Silhouette hat einen Radstand von 2,30 Metern, ist 3,70 Meter lang und hat genau das Kult-Potenzial, das zum Beispiel dem aktuellen Ford Ka abgeht.

Dafür stehen nicht nur die schlichte Eleganz der scheinbar vom Fahrtwind geformten Karosserie, die sympathisch wirkende Frontpartie, der filigrane Aufbau und das schwungvolle Heck, sondern auch der Innenraum des Viersitzers macht Lust auf eine Ausfahrt. Obwohl der Start kleiner ist als etwa der Ford Fiesta, wirkt das Auto innen dank dünner und zum teil sogar durchsichtiger Karosseriesäulen viel geräumiger. Außerdem haben die Designer Liebe zum Detail bewiesen und den Winzling zu einer schmucken Rennsemmel aufgerüstet: sportliche Sitze, ein weit oben positionierter Schaltknüppel, ein Sportlenkrad und ein rassiges Cockpit sind die Attribute dieses Stils.

Unter der Haube schlägt ein neues Herz aus der so genannten EcoBoost-Motorenfamilie. Nachdem die Ford-Ingenieure schon Sechs- und Vierzylinder mit Lader und Direkteinspritzung aufgerüstet haben, exerzieren sie dies nun auch an einem Dreizylinderaggregat und kitzeln so aus einem Liter Hubraum rund 120 PS. Weil der Start zudem besonders leicht konstruiert wurde, soll der CO2-Ausstoß des neuen Motors deutlich unter 100 Gramm liegen. Der Fahrspaß dagegen ragniere auf dem Niveau eines deutlich stärkeren Vierzylinders mit 1,6 Litern Hubraum, verspricht Ford.

Der Motor wird in Serie gehen. Das Auto jedoch eher nicht. “Leider nur eine Studie“, hört man die Designer am Messestand sagen. Aber immerhin: Bei der Entwicklung künftiger Kleinwagen soll die schicke Studie durchaus als Vorbild dienen. Gut möglich also, dass manche Details aus dem Showcar in ein paar Jahren zum Beispiel am nächsten Ford Ka auftauchen.