Schwarzfahrer auf Speed: Als GTS gibt der Porsche Panamera den Sportwagen in der Luxusliga

Panamera-Fahrer sehen künftig schwarz. Denn wenn Porsche zum Jahresende den großen Viertürer wieder als GTS auflegt, sind es vor allem die dunklen Anbauteile sowie die neuen Schürzen, mit denen sich die besonders engagierten Versionen von Gran und Sport Turismo aus der Masse abheben wollen. Dafür zahlt man allerdings auch einen stolzen Preis: Für das normale Schrägheck verlangt Porsche 138.493 Euro für den Möchtegern-Kombi werden mindestens 141.349 Euro fällig.

Wichtiger als die Schwarzmalerei der Designer ist der Feinschliff der Entwickler: Sie montieren im Bug einen 4,0 Liter großen Achtzylinder, der jetzt 460 PS leistet. Das sind 20 PS mehr als beim Vorgänger und 20 PS mehr als beim Grundmodell. Das dank seines Sportauspuffs angenehm lautstarke Triebwerk mobilisiert bis zu 620 Nm und hat so mit den gut zwei Tonnen buchstäblich leichtes Spiel. Von 0 auf 100 schafft es der GTS deshalb in 4,1 Sekunden und das Spitzentempo liegt je nach Karosserievariante bei 289 oder 292 km/h. Und falls es jemanden interessiert: Den Verbrauch beziffert Porsche mit 10,3 Litern für den normalen Panamera und 10,6 Litern für den Sport Turismo.

Aber der Motor ist nicht alles. Weil man 20 PS mehr alleine nur schwerlich fühlen kann, legt der GTS nicht nur mehr Leistung, sondern auch mehr Leidenschaft an den Tag. Die Dreikammer-Luftfederung ist deshalb strammer abgestimmt und lässt den Wagen einen Zentimeter tiefer sinken, die Bremsen haben mehr Biss und das ganze Auto macht einen engagierteren Eindruck.

Genauso schwarz wie der Zierrat außen ist übrigens auch die Seele des GTS. Denn innen gibt es neben Sportsitzen und einer erweiterten Ausstattung vor alle schwarze Alcantara-Bezüge. Doch ganz so düster ist die Zukunft für den Panamera deshalb trotzdem nicht. Wer möchte, der bekommt Nähte und GTS-Schriftzüge in Kontrastfarnen wie Weiß oder Rot.



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