Vorsicht, bissige Bestie: Mit einem neuem Grill wird der AMG GT jetzt zum monströsen Maulhelden

Mercedes-AMG GT C Edition 50, graphitgrau magno

Mercedes-AMG GT C Edition 50, graphitgrau magno

Aus dicken Backen ist gut blasen: Nachdem sich Mercedes mit dem AMG GT binnen zwei Jahren im Revier des Porsche 911 ziemlich breit gemacht hat, spitzen die schnellen Schwaben ihren Silberpfeil weiter zu, weiten die Modellfamilie aus und halten den Sportwagen mit einem Update für Design und Technik auf dem neuesten Stand.

Auffälligstes Erkennungszeichen ist der bitterböse Grill, den man bislang nur am GT R gesehen hat. Die 14 Gitterstreben sollen zwar eigentlich die Rennwagen der Panamericana aus den Fünfzigern zitieren, wecken aber vielmehr schaurig schöne Erinnerungen an die Beißmaske des Filmmonsters Hannibal Lecter – was angesichts der brachialen Gewalt des GT gar keine so verkehrte Assoziation ist.

Zumal AMG das Mini-Facelift auch gleich noch für eine kleine Leistungsspritze nutzt: Im Grundmodell kommt der vier Liter große V8-Turbo deshalb jetzt auf 476 statt 462 PS, der GT S legt um 12 auf 522 PS zu und nachdem AMG bei der Premiere des GT Roadsters in Paris einen GT C aus dem Hut gezaubert hat, gibt es die dritte Leistungsstufe mit 585 PS nun auch mit festem Dach. Im besten Fall sprintet das Coupé damit in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 und heftet sich Porsche & Co mit bis zu 317 km/h an die Versen.

Der neue GT C schlägt aber nicht nur bei der Leistung eine Brücke zum GT R, sondern übernimmt auch einige seiner technischen Finessen – darunter die Hinterachslenkung und das Sportfahrwerk mit Verstelldämpfern. Alle GT-Varianten profitieren zudem von der neuen, elektrisch gesteuerten Luftführung im Bug, mit der die Kühlung optimiert und der cw-Wert gesenkt wird.

Zwar ist die Familie binnen zwei Jahren jetzt schon auf sieben Varianten angewachsen. Und mit der Arbeit am millionenschweren Hyper-Car als Technologieträger aus der Formel 1 hat die Mannschaft in Affalterbach gerade sicher genug zu tun. Doch der GT läuft zu gut, als dass Firmenchef Tobias Moers das Gas schon wieder rausnehmen wollte. Mit Blick auf die limitierten Sondermodelle der „Black Series“ und einem breiten Lachen im Gesicht, macht er deshalb schon mal vielversprechende Andeutungen: „Für die Zukunft des AMG GT sehe ich schwarz.“


Ein Kommentar für “Vorsicht, bissige Bestie: Mit einem neuem Grill wird der AMG GT jetzt zum monströsen Maulhelden”

  1. 1 Manni said at 12:47 on Januar 13th, 2017:

    Ich kann mir wirklich nicht vorstellen wie der GTR eine bessere Rundenzeit auf dem Nürburgring hingelegt haben soll, als der deutlich übergelenere Porsche 918. Irgendetwas ist das faul …


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