Ferarri SA Aperta: Offener Sonderling für reiche Raser

Schnell, schön und selten: Nur 80 Exemplare des SA Aperta will Ferrari bauen. Und wer sich erst jetzt entscheidet, ist schon zu spät dran - bereits vor der Premiere ist das Auto ausverkauft.

Ein neuer Ferrari ist immer eine kleine Sensation. Doch dieses Auto soll alles toppen, was es bislang aus Maranello zu kaufen gab. Wenn Firmenchef Luca di Montezemolo nächste Woche auf dem Pariser Salon das Tuch vom SA Aperta zieht, enthüllt er nicht einfach einen weiteren rasanten Roadster, sondern „den exklusivsten Ferrari aller Zeiten“. Das zumindest behaupten die Italiener mit Blick auf die lediglich 80 Exemplare, die sie von dem offenen Zweisitzer bauen wollen.

Stückzahl und Name kommen natürlich nicht von ungefähr. Viel mehr ehren die Italiener damit ihren langjährigen Design-Partner Pininfarina. 80 Autos gibt es, weil das Designstudio in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert. Und SA steht für die Stilisten Serigio und Andrea Pininfarina, denen Ferrari seine schönsten und erfolgreichsten Modelle verdankt.

Dass der Wagen zudem „Aperta“ heißt, erklärt sich beim Blick auf das Auto von selbst. Denn viel offener (ital.: aperto) als der Sonderling für reiche Raser kann ein Auto kaum sein: Die Frontscheibe ist deutlich gekappt, von Seitenfenstern ist auf den ersten Fotos gar nichts zu sehen und das Verdeck ist nicht viel mehr als eine leichte Haube, die man nur bei schlechtem Wetter aufzieht und an den markanten Finnen befestigt, die von den Kopfstützen aus über das lange Heck fließen.

Technisch ist der SA Aperta eng verwand mit dem 599 GTO. Von ihm übernimmt er auch den V12-Motor mit knapp sechs Litern Hubraum, der 670 PS leistet und weit mehr als 300 km/h erreichen dürfte, die Rede ist gar von 315 km/h.

Genau Angaben dazu macht Ferrari nicht. Auch zum Preis schweigen sich die Italiener eisern aus. Aber das spielt ohnehin keine Rolle mehr. Nachdem die ersten Millinäre den Wagen hinter verschlossenen Türen beim Concours d’Elegance in Pebble Beach schon einmal bestaunen durften, sind die 80 Exemplare bereits vor der offiziellen Premiere verkauft.



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