Extrem-Offroader auf Oster-Safari

Jeep Wrangler Trail Boss: Der Klettermaxe basiert auf einem Jeep Wrangler Rubicon, wurde aber um knapp acht Zentimeter höher gelegt und mit Rock-Monster-Rädern von Hutchinson bestückt.

Manche suchen in den nächsten Tagen nach Ostereiern, andere nach Ruhe und Entspannung, wieder andere nach einer speziellen Kick. Aus der letztgenannten Gruppe finden sich etliche über Ostern im US-Staat Utah ein – zur 44. Moab-Ostersafari. Es handelt sich dabei um ein neuntägiges Stelldichein von Geländewagen-Fans und für viele aus der Szene eine Art Saisonauftakt. Man nimmt gemeinsam Trails in Angriff, die hier in Schwierigkeitsgrade von 1 (einfach) bis 5 (extrem) unterteilt sind, klönt, tauscht Erfahrungen aus und schraubt an den Autos. Für die harte Fraktion der Allradfreaks also ein Freudenfest. Die Herausforderungen für Fahrer und Fahrzeug tragen hier Namen wie “Kenny’s Climb” oder “White Knuckle Hill” und sind mithin das geeignete Umfeld, um die jüngsten Kreationen dieser automobilen Spielart vorzustellen. Die Chrysler-Group etwa zeigt dort ein halbes Dutzend aufgebrezelter Highend-Offroader, so genannte “Moparized”-Modelle, die aus der Mopar-Schmiede des US-Konzerns stammen – so etwas wie der hauseigenen Tuningabteilung um Chrysler-Chefdesigner Mark Allen.

Dodge Ram Power-Wagon: Motorisiert ist der drei Tonnen schwere Offroad-Truck mit einem 5,7-Liter-V8-Hemi-Motor.

Unter anderem am Start sind dort höher gelegte Jeep-Wrangler-Modelle mit 3,8-Liter-V6-Aggregaten unter der Haube, die mit speziellen Schürzen, Nebellampen, verstärkten Stahl-Stoßfängern und außergewöhnlichen Audio-Anlagen ausgerüstet sind. Besonders hervorzuheben ist auch ein Dodge-Ram-Modell in klassischer schwarz-weiß-Lackierung, dessen Bodenfreiheit um mehr als zehn Zentimeter angehoben wurde und auf dessen Achsen Räder in der Dimension 40 Zoll stecken. Zum Ostereier-Suchen ist das definitiv das falsche Fahrzeug – für die Oster-Safari in der Wüste Moab jedoch kommt dieses Teil gerade recht.



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