Wildes Comeback von Hispano-Suiza

Hispano-Suiza: Neues Spielzeug für Millionäre mit großem Vorwärtsdrang.

Eigentlich kennt man die Marke Hispano-Suiza nur aus Büchern – oder von Oldtimer-Treffen der oberen Zehntausend. Daran wird sich auch in Zukunft kaum etwas ändern, aber immerhin soll das ehemalige Label aus Barcelona – mal wieder – reanimiert werden. Nachdem es vor einigen Jahren bereits mehrere Anläufe gab, wirkt der jüngste Versuch ziemlich seriös. Auf dem Autosalon in Genf präsentierte das Unternehmen, das maßgeblich vom österreichischen Designer Erwin Himmel (ehemals Audi, VW, Seat) und einer katalanischen Geldgeberin getragen wird, einen respekteinflößenden Supersportwagen. Sowohl das wilde Design mit dem knallroten Interieur, als auch die Technik signalisieren den Anspruch, das hier ein neues Supercar für Millionärsgaragen heran rollt.

Hinter den beiden Sitzen ist ein 5,2-Liter-V10-Motor von Lamborghini untergebracht, der mit HIlfe zweier elektrisch betriebener Kompressoren 750 PS mobilisiert. Wer dieses Biest befiehlt, kann in 3,4 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigen und mehr als 330 km/h schnell fahren. Möglicherweise noch druckvoller wird das Vorwärtskommen, wenn die geplante Hybridversion fertig ist. Die erhält zusätzlich einen 150 PS starken Elektromotor an der Vorderachse – macht zusammen 900 PS. Gebaut werden sollen nach den Planungen der Hispano-Suiza-Macher zwischen 25 und 50 Autos pro Jahr; falls sich die Nachfrage stabilisiert, soll eine eigene Manufaktur im Schweizerischen Lugano aufgezogen werden. Ach ja, der Preis des Hispano-Suiza: mindestens 700.000 Euro netto.



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