Aufgalopp des Mustangs: Der US-Klassiker macht noch einmal Karriere

Vor-Reiter: Eben noch auf dem Messestand in Detroit, fährt der neue Mustang GT Ende des Monats bereits als Pace-Car in Daytona.

Vor-Reiter: Eben noch auf dem Messestand in Detroit, fährt der neue Mustang GT Mitte Februar als Pace-Car bei den "Daytona 500"

46 Jahre nach seinem Debüt ist der Mustang frischer denn je. Gerade erst hat Ford auf der Autoshow in Detroit den aufpolierten GT mit einem neuen 5,0-Liter-V8 vorgestellt, schon galoppiert der Klassiker wieder in die Schlagzeilen: Als erster Ford seit mehr als 40 Jahren tritt der neue Mustang GT Mitte Februar als Pace-Car bei den berühmten „Daytona 500“ in Florida.

Und damit noch nicht genug. Auch Tuning-Legende Carroll Shelby legt noch einmal Hand an den Klassiker und baut auf Basis des 2011er GT gemeinsam mit der Rennsportabteilung von Ford einen neuen GT 350. Genauso lackiert wie das Original aus den späten Sechszigern kommt das moderne Musclecar dank eines Kompressors nun auf mindestens 500 PS und bleibt dank eines neuen Rennfahrwerks näher an der Ideallinie. Allerdings hat die Rennsporttechnik auch ihren Preis. Mit einem Shelby-Aufschlag von rund 34.000 Dollar wird der GT350 knapp  dreimal teuerer als das Basismodell.

Paar-Lauf: Nach 45 Jahren baut Carroll Shelby gemeinsam mit Ford einen Nachfolger für den legendären Mustang GT 350.

Konnten sich über solche Muskelspiele bislang nur Amerikaner und die wenigen Kunden der freien Importeure freuen, wecken neue Gerüchte aus Detroit derzeit auch bei den Mustang-Fans im Rest der Welt die Hoffnung: Wenn 2014 – zum 50. Geburtstag des Mustangs – die nächste Generation anrollt, dann – so hört man aus der Zentrale – könnte der Mustang endlich auch offiziell vom Highway auf die Autobahn traben.



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