Glamour-Fotografie mit Maybach-Modellen

"Berlin Stories" heißt das Foto, auf dem David LaChapelle eine ausschweifende Silvesterfeier im Stile der dreißiger Jahre inszenierte – mit einem Maybach Zeppelin DS 8 im Hintergrund.

"Berlin Stories" heißt das Foto, auf dem David LaChapelle eine ausschweifende Silvesterfeier im Stile der dreißiger Jahre inszenierte – mit einem Maybach Zeppelin DS 8 im Hintergrund.

"Exposure of Luxury" lautet der Titel des zweiten Bildes von David LaChapelle für Maybach; vor dem Auto das Model Daphne Guinness.

"Exposure of Luxury" lautet der Titel des zweiten Bildes von David LaChapelle für Maybach; vor dem Auto das Model Daphne Guinness.

David LaChapelle, amerikanischer Starfotograf und Regisseur, war kürzlich im Maybach Center of Excellence in Sindelfingen, dem neuen Stammsitz der Marke mit dem Doppel-M-Logo. Es war natürlich nicht der Zufall, der ihn ins Schwäbische verschlagen hatte, sondern ein neues Projekt der darbenden Daimler-Luxusmarke Maybach. Man wolle das Engagement für zeitgenössische Kunst verstärken, heißt es dazu in einer Mitteilung des Hauses, etwa durch die Zusammenarbeit mit Künstlern wie David LaChapelle. Resultat der Kooperation sind vorläufig zwei Fotografien mit den Titeln “Berlin Stories” und “Exposure of Luxury”. Auf dem einen Bild ist ein Maybach Zeppelin DS 8 aus den dreißiger Jahren zu sehen, den LaChapelle in seinem Fotostudie in Hollywood als Accessoire einer ausschweifenden Silvesterfeier inszenierte. Im anderen Bild spielt das aktuelle Sondermodell Maybach Zeppelin die Automobile Hauptrolle, im Vordergrund ist das Model Daphne Guinness zu sehen. Die Aufnahme entstand “in einem durch Buschfeuer zerstörten Gebiet”, wie es im Making-of-Video heißt – vermutlich also auch in Kalifornien. Beide Fotografien touren ab sofort mit den anderen Arbeiten von David LaChapelle durch Galerien und Museen. Jeweils eine Kopie erhält Daimler für die unternehmenseigene Kunstsammlung, die inzwischen schon mehr als 1800 Werke umfasst.


Dickschiff auf Diät – Kurz vor Schluss bekommt der Cayenne ein gutes Gewissen

So gemein kann öko sein: Porsche-Veredler Ruf macht aus dem Cayenne den ersten Elektro-Geländewagen der Welt. Trotz 2,7 Tonnen schafft er es in 10 Sekunden auf tempo 100 und schindet im Rückspiegel mehr Eindruck als jeder Turbo.

So grell kann öko sein: Porsche-Veredler Ruf macht aus dem Cayenne den ersten Elektro-Geländewagen der Welt. Trotz 2,7 Tonnen schafft er es in 10 Sekunden auf Tempo 100 und schindet im Rückspiegel mehr Eindruck als jeder Turbo.

Ökologisch sensibleren Zeitgenossen gilt er als Inbegriff des versoffenen Geländemonsters. Doch kurz vor dem Modellwechsel bekommt der Porsche Caynenne jetzt doch noch ein grünliches Gewissen. Während die Schwaben schon im Vorgriff auf die Neuauflage den Wagen noch mit einem Dieselmotor ausgerüstet haben und für die neue Generation einen Typ mit Hybridantrieb angekündigt haben, baut Veredeler Alois Ruf das Matsch-Trumm gemeinsam mit Siemens jetzt zum sauberen Stromer um. Ein 367 PS starker Elektromotor wuchtet das 2,7 Tonnen schwere Gefährt in zehn Sekunden auf Tempo 100. Auf der Landstraße kann man damit ordentlich Eindruck schinden; auf der Autobahn jedoch geht dem “Stormster” schnell die Puste aus: Mit Rücksicht auf die Kapazität der Lithium-Ionen-Akkus wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 150 km/h limitiert. Und auch so reicht der Energievorrat für lediglich 200 Kilometer.

Obwohl weder ökologisch noch ernsthaft sinnvoll, ist der Stromster über das Stadium des Prototypen bereits hinaus: Beim Klimagipfel in Kopenhagen surren drei der elektrisierten SUV-Saurier im Shuttle-Dienst.