Die Kunst der Strasse


Rose der Ringe: Legt man die Autobahnringe um Städte wie Paris, Moskau, oder Rom um ein imaginäres, gemeinsames Zentrum, bekommt man nicht nur eine schöne Vorstellung von der jeweiligen Größe, sondern vor allem eine Grafik mit angenehm beruhigender Wirkung - vor allem für den nächsten Stau.

Rose der Ringe: Legt man die Autobahnringe um Städte wie Paris, Moskau, oder Rom um ein imaginäres, gemeinsames Zentrum, bekommt man nicht nur eine schöne Vorstellung von der jeweiligen Größe, sondern vor allem eine Grafik mit angenehm beruhigender Wirkung - vor allem für den nächsten Stau.

Da soll noch einer sagen, Umgehungsstraßen und Stadtautobahnen hätten keinen ästhetischen Reiz. Im real existierenden Stop-and-Go-Verkehr mag man ihre Schönheit bisweilen verkennen, doch Studenten der Rice School of Architecture an der Universität von Houston im US-Staat Texas haben jetzt den Reiz der Ringe grafisch eindrucksvoll zu Tage gefördert: Sie haben Ringautobahnen wie den Gürtel in Wien, die Peripherique in Paris und andere um ein gemeinsames Zentrum gelegt und die so entstandenen Flächen unterschiedlich eingefärbt. Es wuchs so ein Bild von beinahe beruhigender Schlichtheit und Schönheit – genau das richtige Mandala, wenn man auf dem Weg um Houston, Moskau oder Paris mal wieder im Stau steht.



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